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Häufige Fußprobleme

Hier beschreiben wir einige der häufigsten Fußprobleme und was Sie, Ihr Arzt
oder Podologe dagegen tun können:
Fußpilz

Es handelt sich um einen Pilz, der typischerweise die Zehenzwischenräume befällt und bevorzugt zwischen der vierten und fünften Zehe auftritt. Fußpilz ist hochansteckend und kann sich auch auf die Zehennägel, Fußsohlen oder andere Körperteile übertragen. Zu den Symptomen zählen Juckreiz und gereizte Hautflächen. Die Haut kann rissig oder schuppig werden und wehtun.

Vorbeugende Maßnahmen

  • Zur Vermeidung von Fußpilz sollten Sie Ihre Füße regelmäßig waschen und abtrocknen
         - vor allem zwischen den Zehen
  • Cremen und pflegen Sie Ihre Füße, damit keine Risse in der Haut entstehen
  • Laufen Sie in Schwimmbädern und Umkleiden nicht barfuss
  • Lassen Sie warme, feuchte (Turn-)Schuhe nicht zu lange an und lüften Sie sie regelmäßig.
         Ziehen Sie nicht jeden Tag dieselben Schuhe an
  • Tragen Sie vorzugsweise Baumwollsocken oder atmungsaktive Sportsocken
  • Behandlung

    Es gibt viele verschiedene Behandlungsmethoden, die Sie unbedingt während der gesamten empfohlenen Zeitdauer anwenden sollten. Denn obwohl die Symptome in der Regel innerhalb einer Woche abklingen, kann der Fußpilz noch in der Haut sein. Brechen Sie die Behandlung frühzeitig ab, kann es sehr gut sein, dass der Pilz wieder ausbricht.
    Die Mehrzahl der Produkte gegen Fußpilz enthält Stoffe, die das Wachstum der Pilzzellen in erster Linie hemmen (sog. fungistatische Wirkstoffe). Diese Präparate müssen i.d.R. länger aufgetragen werden als Mittel die fungizide, also pilzabtötende Stoffe enthalten wie beispielsweise Lamisil® mit Terbinafin.

    Nagelpilz (Tinea unguium)

    Nagelpilz ist eine Pilzinfektion, durch die sich die Nägel verdicken, gelb und brüchig werden. Dies passiert oft, wenn Fußpilz unbehandelt bleibt und sich so auf die Zehennägel ausbreiten kann. Die Nägel können so dick werden, dass sie von innen gegen die Schuhe drücken, was sehr schmerzhaft ist.

    Vorbeugende Maßnahmen

  • Zur Vermeidung von Fußpilz sollten Sie Ihre Füße regelmäßig waschen und abtrocknen
         - vor allem zwischen den Zehen
  • Cremen und pflegen Sie Ihre Füße, damit keine Risse in der Haut entstehen
  • Laufen Sie in Schwimmbädern und Umkleiden nicht barfuss
  • Lassen Sie warme, feuchte (Turn-)Schuhe nicht zu lange an und lüften Sie sie regelmäßig.
         Ziehen Sie nicht jeden Tag dieselben Schuhe an
  • Tragen Sie vorzugsweise Baumwollsocken oder atmungsaktive Sportsocken
  • Behandlung

    Der Nagelpilz ist eine schwerwiegendere Erkrankung als Fußpilz und muss häufig vom Arzt mit verschreibungspflichtigen Medikamenten behandelt werden. Da Nägel sehr langsam wachsen, nimmt der Heilungsprozess bis zu 6 Monate in Anspruch.

    Hornschwielen und Hühneraugen

    Unter mechanischer Belastung, durch Druck oder Reibung, entsteht in der Haut eine minimale Entzündung. Zum Schutz darunterliegender, empfindlicher Zellschichten, wird die Haut an der Druckstelle zur Schwielenbildung angeregt.
    Eine der bekanntesten Arten der Verhornung sind die Hühneraugen, die zumeist an der Oberseite der Zehen auftreten. Im Zentrum des Hühnerauges wächst ein Hornzapfen nach unten in das Gewebe, infolgedessen können starke Schmerzen auftreten.

    Vorbeugende Maßnahmen

  • Tragen Sie komfortables, gut sitzendes Schuhwerk
  • Fragen Sie ggf. Ihren Arzt, ob Sie orthopädische Einlagen benötigen
  • Behandlung

  • Nicht selten verschwindet die Hornschwiele von selbst wenn der auslösende
         mechanische Reiz endet
  • Bimssteine, Hornhautraspeln und Hornhauthobel werden angeboten, um die
         überflüssige Hornhaut abzuraspeln
  • Außerdem ist eine Behandlung mit hornlösenden Substanzen (Keratolytika) möglich.
         Befragen Sie hierzu bitte Ihren Arzt oder Apotheker
  • In einigen Fällen muss eine chirurgische Korrektur vorgenommen werden.
  • ACHTUNG: Versuchen Sie nicht, sich Ihre Hühneraugen selbst herauszuschneiden!
         Bitte wenden Sie sich dazu an einen Arzt
  • Eingewachsener Zehennagel (Unguis incarnatus)

    Eingewachsene Nägel gehören zu den häufigsten Beschwerden, insbesondere bei Männern. Hierbei drückt sich der seitliche Nagelrand tief in die Nagelfalz und führt zu schmerzhaften Beschwerden und manchmal zu einer Infektion.
    Die Ursachen für eingewachsene Nägel sind meist zu enge Schuhe oder falsches Nägelschneiden. Schneidet man den Nagel, wie den Fingernagel oval, schiebt sich der Nagelrand durch den Druck, dem der Fuß evtl. durch zu enge Schuhe ausgesetzt ist, in das Nagelbett. Das reizt die Haut und es kommt zu einer Entzündung. Weil die Haut verletzt ist, bildet sich Granulationsgewebe (Hautzellen, welche die Wunde wieder verschließen sollen), und wächst über den Nagel, der damit noch tiefer in das Nagelbett eindringt.

    Vorbeugende Maßnahmen

  • Schneiden Sie Ihre Fußnägel nicht oval sondern gerade
  • Tragen Sie komfortables, gut sitzendes Schuhwerk
  • Behandlung

  • Fragen Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, was Sie tun können:
  • Falls der Nagel erst ein wenig eingewachsen ist, kann ein regelmäßiges Fußbad mit Kernseife
         oder einprozentiger Kaliumpermanganatlösung genügen.
  • Ist der Nagel tief eingewachsen, kann ein chirurgischer Eingriff durch Ihren Arzt oder
         Podologen notwendig sein.
  • Warzen (Verrucae)

    Warzen sind häufige, unter Umständen sehr ansteckende, in der Regel gutartige und ungefährliche Geschwülste der Haut. Die Infektion erfolgt per Kontaktinfektion beziehungsweise Schmierinfektion über kleinste Verletzungen der Haut und der Schleimhäute. Die ansteckenden Viren fühlen sich am wohlsten in warmen, feuchten Umgebungen.
    Am Fuß befinden sich Warzen üblicherweise auf der Fußsohle oder an den Zehen. Sie können sehr schmerzhaft sein, wenn sie an eine Stelle des Fußes sind der belastet wird, wie Ballen oder Ferse.

    Vorbeugende Maßnahmen

  • Pflegen Sie Ihre Füße, damit keine Risse in der Haut entstehen können. Durch diese
         finden die Erreger nämlich leicht Einlass.
  • Laufen Sie in Schwimmbädern und Umkleiden nicht barfuss
  • Berühren Sie bestehende Warzen nicht, da sie ansteckend sind und bedecken Sie sie
         am besten mit einem Pflaster, um weitere Ansteckung zu vermeiden
  • Behandlung

  • Fragen Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, was Sie tun können.
  • In manchen Fällen ist eine Behandlung durch Ihren Arzt oder Podologen notwendig
  • Lamisil Once® (Wirkstoff: Terbinafin als Hydrochlorid)
    Zur Behandlung von Tinea pedis (Fußpilzerkrankung); Kontakt mit Augen vermeiden. Enth. Alkohol. Offene Flammen vermeiden.
    Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Rezeptfrei in Ihrer Apotheke.